11.02.2026
Kammerstein kann mehr

Der Faktencheck - Anspruch vs. Wirklichkeit

Ein starkes, überparteiliches Bündnis aus Freien Wählern, UWG, Bürgerliste und SPD steht geschlossen hinter der Kandidatur von Roland Ammon. Das ist ein klares Signal, denn wir wollen zurück zu einem Miteinander auf Augenhöhe.

Um Transparenz zu schaffen, haben wir die die zentralen Themen gegenüberstellt. Lesen Sie den Faktencheck zur aktuellen Gemeindepolitik.


Abwassermodernisierung - Pflichtaufgabe statt Glanzleistung

Behauptung Göll 

Abwasser komplett modernisiert - ein Meinenstein

Realitat 

Die strategischen Weichen (Anschluss an Roth/Schwabach) wurden bereits vor 20 Jahren gestellt. Aktuelle Maßnahmen sind reine Instandhaltung und Umsetzung dieser Planungen.

Defizit

Gebühren wurden über Jahre zu spät abgerechnet. Die Gemeinde musste teure Zwischenkredite aufnehmen - finanzielle Verluste, die am Ende der Bürger trägt.


Schulhausneubau - Ein Erfolg vieler Schultern

Behauptung Göll

Mein persönlicher Erfolg für die Bildung.

Realitat

Das Projekt war bei Amtsantritt fertig geplant. Die entscheidende Erweiterung um vier Klassenzimmer sowie der Umbau der alten Schule zum Hort kamen als Vorschläge aus der Mitte des Gemeinderats.

Defizit

Der Gemeinderat wurde bei der Umsetzung kaum eingebunden. Besichtigungen mussten mühsam eingefordert werden.


Energie-Offensive - Investoren-Gewinne statt Bürger-Nutzen

Behauptung Göll

Zukunfssicherheit durch Wind- und Solarparks.

Realitat

Bei genehmigten Windrädern fließen Erträge an externe Investoren ab, da die Gemeinde keine Flächenrechte sicherte. Der große Solarpark dient einem Weltkonzern zur Strombeschaffung, bringt der Gemeinde aber kaum Gewerbesteuer.

Defizit

Die kommunale Wärmeplanung ist bisher nur ein theoretisches Papier ohne konkrete Bauentscheidung.


Wohnraum - Heimat muss man sich leisten können

Behauptung Göll

Bauland geschaffen, Kammerstein wächst.

Realitat

Im Neubaugebiet Kammerstein "Süd" bestimmen private Investoren die Preise. Für einheimische junge Familien ist das Bauen oft unerschwinglich geworden.

Defizit

Ein aktives Leerstandsmanagement sowie ein Baukonzept fehlen. Wer auf eigenen Flächen im Außenbereich bauen will, scheiter oft an fehlender Unterstützung durch die Rathausspitze. Wir brauchen dringend wieder das bewährte Einheimischen-Modell.


Gewerbe & Gemeindeentwicklung - Chancen für Einheimische verpasst

Behauptung Göll

Erfolgreiche Ansiedlung und Gemeindeerneuerung.

Realitat

Im Gewerbegebiet Laubenhaid wurden Pläne für einheimische Handwerker ignoriert, um ein Großprojekt (Autohaus Rieger) durchzusetzen.

Defizit

Das Tabakinformationszentrum wurde nur durch den massiven Einsatz einzelner Gemeinderäte gebaut, Planungen für die Gemeindeentwicklung in den Ortsteilen stammen größtenteils aus der Zeit vor 2020 und stagnieren seitdem.


Das Vertrauen verloren - Entlastung verweigert

Der außergewöhnliche Vorgang

Am 29. Juli 2025 verweigerte der Gemeinderat dem Bürgermeister mehrheitlich die Entlastung. Jeder Vereinsvorstand würde seinen Hut nehmen.

Die Gründe

Fast 200.00 € Verlust durch vergessene Gebührenanpassungen und 80.000 € verschenkte Fördergelder, die nicht fristgerecht abgerufen wurden. Solche Management-Fehler kosten uns alle bares Geld.


Verwaltung und Führung im Fokus

Die Aufgabe eines Bürgermeisters ist die eines Moderators und Leiter der Verwaltung, der die Interessen der Gemeinde bündelt und die Behörde effizient führt.

Bei der Betrachtung der aktuellen Situation im Rathaus ergibt sich jedoch ein differenziertes Bild zwischen der öffentlichen Darstellung und der praktischen Umsetzung.


Personalentwicklung in der Verwaltung

Trotz der Auszeichnung als "Exzellenter Arbeitgeber" verzeichnete die Gemeide seit 2020 eine hohe Fluktuation. Acht Mitarbeiter haben das Rathaus verlassen, darunter Führungspositionen wie zwei Geschäftsleiter und zwei Kämmerer sowie langjährige Fachkräfte.

Diese personellen Veränderungen werfen Fragen zur langfristigen Stabilität und zur internen Führungsstruktur auf. Eine effiziente Steuerung der Behörde muss Vorrang vor der redaktionellen Ausgestaltung des Mitteilungsblattes haben, um verlässliche Ergebnisse für die Bürger zu sichern.

 

Lassen Sie uns Kammerstein gemeinsam neugestalten - sachorientiert, ehrlich und transparent!